Terrassengeländer

Terrassengeländer sollten nach der DIN-Norm gebaut werden

Das Terrassengeländer hat die Funktion einer Absturzsicherung um die Terrasse herum. Dazu kommt, dass es in den meisten Fällen auch ein Gestaltungselement ist, was der Terrasse eine besondere Note verschaffen soll. Es kann also von der Gestaltung her genau so individuell, wie die Terrasse sein.

Als Material kann Metall, Holz oder auch Stein als Mauerwerk verwendet werden. In der Regel hat das Terrassengeländer am oberen Rand einen Handlauf, der aus Metall oder Holz oft besonders gestaltet und verziert ist. In ein Terrassengeländer können auch Bereiche für Pflanztöpfe und Blumenkästen integriert sein. Den individuellen Wünschen an die Gestaltung sind, vom Geldbeutel abgesehen, kaum Grenzen gesetzt.

Je nach verwendetem Material ist die regelmäßige Pflege des Terrassengeländers sehr unterschiedlich. So sind die Materialien wie Metall und auch Stein in der Regel pflegeleichter als Holz, was regelmäßig behandelt werden muss.

Die Form, Belastungsmöglichkeiten, Stabilität und Höhe eines Terrassengeländers sind in Deutschland in einer DIN-Norm, in den Landesbauordnungen und in den Unfallverhütungsvorschriften genau vorgeschrieben. So muss das Terrassengeländer im privaten Bereich eine Mindesthöhe von 90 cm haben. Bei Terrassen an öffentlichen Gebäuden sind 100 cm Vorschrift. Die lichte Weite zwischen den einzelnen Stäben darf nicht größer als 12 cm sein.

Auch wenn nichts festgelegt ist, sollte beim Kauf darauf geachtet werden, mögliche Querstäbe zu vermeiden, weil diese Kinder immer wieder zum klettern reizen. Wird der Anbau des Terrassengeländers in Eigenregie durchgeführt, dann sollten diese Vorschriften unbedingt beachtet werden. Auch die Abnahme durch einen Fachmann kann sinnvoll sein.